Mitgliederversammlung 2019

Am Montag, den 18.03.18, 19.00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Gasthaus „Lamm“ in Bahlingen statt. Hierzu laden wir recht herzlich ein.

 

Tagesordnung

 

  • Begrüßung
  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Totengedenken
  • Bericht des Vorsitzenden
  • Bericht des Schriftführers
  • Bericht des Fachwarteobmanns
  • Bericht des Schatzmeisters
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Delegiertenwahl Mitgliederversammlung LOGL
  • Ehrungen
  • Ausblicke des Vorsitzenden

Fachthema: „Das Leben der Moose“,  Dr. Martin Nebel, Naturschutzbeauftragter Stuttgart

 

Gerade in der heutigen Zeit mit Diskussionen zu den Themen Stickoxide und Feinstaub gibt uns der Referent interessante Einblicke in die Lebensweise der Moose und deren Nützlichkeit.

  • Wünsche und Anträge
  • Verschiedenes

 

33 „frisch gebackene“ Fachwarte für Obst- und Gartenbau

Am 26. Januar überreichte Landrat Hanno Hurth nach erfolgreicher Schlussprüfung 33 neuen Fachwarten für Obst- und Gartenbau die Urkunde zum bestandenen Kurs. „Weiblicher und jünger“ beschreibt der Vorsitzende des Emmendinger Kreisverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft (KOGL), Lothar Herb, die Kursteilnehmer des 8. gut ausgebuchten Kurses. Die Fachberatungsstelle des Landratsamtes Emmendingen KOGL führte ihn zusammen mit dem KOGL mit 58 Theoriestunden im Landwirtschaftlichen Bildungszentrums Emmendingen- Hochburg und 88 Praxisstunden u.a. im Kenzinger Lehrgarten, der Streuobstwiese der Hochburg sowie Anlagen der Teilnehmer durch. 16 Frauen 17 und Männer im Alter von 22 bis 70 Jahren absolvierten die über eine Vegetationsperiode von Januar 2018 bis Januar 2019 gehende Ausbildung. „Der Schwerpunkt liegt auf der Praxiserfahrung“ meint Herb. „Der begleitende theoretische Unterricht unterbaut die Praxis“. Eigenständiger Baumschnitt unter fachkundiger Anleitung steht im Mittelpunkt, daher werden die Praxisgruppen möglichst klein gehalten. „Zu diesem Kurs gehörte zum ersten Mal eine praktische Zwischenprüfung, das hat sich bewährt “, resümiert Herb.

 

„Ich habe die Obstwiese der Großeltern geerbt, bin „angefressen“ und möchte wissen, wie ich richtig Bäume schneide und so die geerbten Werte erhalte“, schildert ein Teilnehmer die Motivation zur Kursteilnahme „Begeisterung für Obst, Freude in der Beschäftigung mit der Natur und wissen wollen, wie es richtig geht“, erläutern andere ihre Beweggründe. „Der Kurs ergänzt unsere Beratungskompetenz“, beschreiben zwei in einer Baumschule tätigen Teilnehmer ihre berufliche Motivation.

 

„Der Landkreis wird den Fachwartkurs weiter durchführen, er ist ein Erfolgsmodell und gehört zu den gut besuchten Kursen der Hochburg“, unterstreicht Landrat Hanno Hurth, der die Idee aus seiner Zeit als erster Landesbeamter in Esslingen mitbrachte und in Emmendingen dafür auf offene Türen stieß.

 

Dafür sprechen auch die zahlreichen Anmeldungen zu dem in einem Jahr stattfindenden neuen Kurs, die Sigrid Bremer vom Landratsamt bereits angenommen hat. „In 8 Kursen wurden 283 Fachwarte erfolgreich ausgebildet. Dabei ist immer wieder schön zu beobachten, wie sich die anfängliche Distanz der Kursteilnehmer am ersten Informationsabend in eine verschworene Gemeinschaft am Kursende verwandelt,“ so Bremer. Das war auch dieses Mal spürbar: die Kursteilnehmer verabschiedeten sich mit einem gelungenen abwechslungsreichen Abschiedsfest mit Vorträgen und einem kreativen, selbst zubereitetem kalten Buffet. Zum Dank an ihre Ausbilder gab es als Geschenk einen jungen Hochstamm-Obstbaum für den Kenzinger Lehrgarten inclusive einer hohen Baumleiter.


 

KOGL-Lehrgarten – jetzt CompetenzCentrum für Obst und Garten

 Der Lehrgarten in Kenzingen wurde 1946 vom Landkreis eingerichtet, um in einer schwierigen Zeit die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Obst sicherstellen zu können. 2005 wurde der Lehrgarten vom KOGL übernommen, seit 2010 werden monatlich Infoveranstaltungen mit wechselnden Themen für die Bevölkerung durchgeführt. Am 1. September 2018 wurde im nächsten Schritt der Lehrgarten zum LOGL - CompetenzCentrum für Obst und Garten ernannt.

 

Mit der Ernennung zum CompetenzCentrum für Obst und Garten innerhalb des LOGL-Kompetenz-Netzwerks soll der Garten nun als Multiplikator wirken. Hier soll dem zielgerichteten Wissenstransfer sowie der Steigerung des landesweiten Bewusstseins und der Wertschätzung für die geleistete Arbeit im Garten und auf der Obstwiese Rechnung getragen werden.

 

Ein neuer Flyer wurde entwickelt, der die Gehölze und Pflanzen mit entsprechender Nummerierung beinhaltet und eine problemlose und selbständige Erkundung des Gartens ermöglicht. Zwei je 50 qm große Staudenbeete werden eingerichtet. Eine erste Infotafel für das Spalierobst wurde aufgestellt.

 


 

Spalierobst im KOGL-Lehrgarten

Ein Apfelhochstamm benötigt ausgewachsten etwa 100 qm, das passt heute auf kaum noch ein Grundstück. Auf Äpfel oder anderes Obst aus dem Garten möchte man dennoch nicht verzichten. Also sind andere Erziehungsformen für den Apfelbaum nötig. Neben der Erziehung als Spindel bietet sich auch die Erziehung als Spalierobst an. Das Spalier kann platzsparend direkt an der Hauswand errichtet werden. Freistehend kann Spalierobst auch als Sichtschutz dienen.

 

Im KOGL-Lehrgarten soll nun auch die Erziehungsform "Spalierobst" gezeigt werden. Hierzu hat sich eine Gruppe gefunden, die verschiedene Obstarten (Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen) als Spalier erzieht. Bis die Erziehungsform wirklich sichtbar ist, dauert es noch ein wenig, aber der Anfang ist gemacht.

 

Zum Einstimmen in das Thema hier etwas zum Lesen

 

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Mehr Infos hier im geschützten Bereich.

Sie haben keinen Zugang? Einfach melden unter info@kogl-emmendingen.de

 


Staudenmischung – insektenfreundlich, nachhaltig, pflegeleicht

 

1. Termin – Herbst 2018

 

Live dabei – „Die Anlage eines pflegeleichten Staudenbeetes“

Wir haben ausgekoffert, Substrat aufgefüllt und jetzt geht es los: Wie lege ich ein Staudenbeet an, das:

1. (fast) ohne Gießen auskommt

2. nur wenige Pflegegänge pro Jahr benötigt

3. das ganze Jahr eine gute Wirkung zeigt

4. naturnah ist

5. einen reich gedeckten Tisch für allerlei Insekten bietet

6. durch Langlebigkeit den Aspekt Nachhaltigkeit erlebbar macht

7. einfach schön ist

Und natürlich sollen auch alle weiteren Fragen rund um schöne Staudenbeete

 

2. Termin Ende Februar / Anfang März 2019 - Samstag, 02.03.19 ab 13 Uhr

 

Das schöne Staudenbeet: erste Pflege nach dem Winter

Wir lernen Unkräuter von austreibenden Stauden zu unterscheiden, bekommen wichtige Tipps zum Rückschnitt, erleben die erste Blumenzwiebelpracht (mit einigen Unbekannten) und freuen uns auf viele Überraschungen.

 

3. Termin Anfang Mai 2019 - Samstag, 04.05.19 9.00 bis 14.00 Uhr

 

Darf das bleiben?

Unser pflegeleichtes Staudenbeet steht jetzt in voller Pracht und wir können Hummeln, Wildbienen und Wespen, Schmetterlinge und Eidechsen beobachten. Nebenbei kontrollieren wir auf unerwünschte Wildkräuter, entscheiden, welche Sämlinge bereichern und bleiben dürfen und besprechen den kommenden Sommer.

 

4. Termin Ende Juni 2019 - Samstag, 29.06.19 9.00 bis 14.00 Uhr

 

 

Volle Pracht voraus!

Die Hochsommerblüher zeigen jetzt im Staudenbeet was sie könne. Wir lernen die Vorzüge von Duftnesseln, Schafgarben und Staudengräsern kennen, erfahren, warum nicht jeder Purpursonnenhut ein guter ist und besprechen Maßnahme jfür die in die Jahr gekommenen Staudenbeete.

 

5. Termin Anfang November 2019 - Termin wird noch festgelegt

 

Winterwunder im Staudenbeet

Der 4-Jahreszeiten-Staudengarten zeigt auch im Winter Wirkung. Hier muss nichtsa abgedeckt und geschützt werden, wir können einfach genießen und beobachten: Welche Vögel werden das Staudenbeet besuchen und sich Samen holen? Welche Stauden bilden tolle Winterstrukturen? Und wir besprechen schon mal die einzige Arbeit für den Januar: Komplettrückschnitt.