Der Kreisverband Obstbau, Garten und Landschaft (KOGL Emmendingen e.V.) hat sich zur Aufgabe gemacht, einen aktiven Beitrag für den Erhalt alter Streuobstbäume und alter Obstsorten zu leisten. Deshalb beteiligt er sich mit seinen Mitgliedern an dem „Interreg-4-Projekt“ der EU zum Erhalt der Streuobstbestände am Oberrhein. Dazu gehört natürlich auch, dass man die alten Sorten kennt. Die Fachwarte für Obst und Garten, die der KOGL in den vergangenen Jahren ausgebildet hat, waren zu einer eintägigen Weiterbildung eingeladen, bei der sie von Eckhardt Fritz eingeführt wurden in das weite Feld der Pomologie (von lat. Pomum = Baumfrucht), also der „Lehre der Arten und Sorten von Obst sowie deren Bestimmung und systematische Einteilung“ (nach Wikipedia). Mehr als 50 Teilnehmer staunten, wie viele bis zu hundert Jahre alte Obstbäume und welche unterschiedlichen Sorten bei einem Rundgang über die Felder in der herrlichen Landschaft nahe der Hochburg bei Emmendingen gefunden wurden.
Aufmerksame Zuhörer
Dabei zeigte Fritz immer wieder an praktischen Beispielen, in welchen Merkmalen sich die Sorten unterscheiden. „Nur in der Praxis und nur durch ständiges Üben kann man nach und nach immer mehr Obstsorten unterscheiden und benennen lernen“ machte Fritz den Teilnehmern klar.
Das Besondere an diesem Apfel ist ...