37. Ausgabe
Januar 2012
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Mitte November 2011 trafen sich die Teilnehmer des vierten Fachwartkurses zu ihrem letzten Kurstermin in der Baumschule Ganter in Wyhl. Es galt, die im August 2010 okulierten Jungbäume zu sichten und (bei Erfolg) auch zu ernten. Betriebsleiter Joachim Ziser begrüßte die Teilnehmer und erklärte wie die Bäume unter professionellen Bedingungen mittels eine Traktors und einer speziellen Maschine gerodet werden.
Anschließend erklärte Werner Dutzi noch einmal, wie die Bäume zur Pflanzung vorzubereiten sind: Informationen über Wurzelschnitt, Entfernung überzähliger Äste und Kronenaufbau waren Thema, alles Dinge, die ein gestandener Fachwart beherrscht. |
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Ein alter Bekannter an seiner neuen Wirkungsstätte: Andreas Hahn, jetzt Obstbauberater im Alten Land, grüßt die Fachwarte und Fachwartinnen im Landkreis Emmendingen. Foto: Internet, www.esteburg.de |
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Sortenbestimmung: „Bohnapfel“
Synonyme: Rheinischer Bohnapfel, Großer Rheinischer Bohnapfel, Weißer Bohnapfel |
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Weit verbreitet sind in unserer Raumschaft die Bohnäpfel, die den Hauptanteil des Mostobstes liefern und gerade in mittleren und höheren Lagen als robuste Hochstämme überall anzutreffen sind. Der Bohnapfel ist seit ca. 1760 bekannt, er wurde als Zufallssämling im Neuwieder Becken gefunden. Er weißt eine ausgeprägte Alternanz auf, die auch mit Schnitt kaum in den Griff zu bekommen ist. Das heißt, nur alle zwei Jahre Ertrag, dann aber ein hoher bis sehr hoher. In diesem Jahr wurde überall von einer überreichen Bohnapfelernte berichtet, tatsächlich waren Bohnäpfel die einzigen weit und breit, die bis in den Oktober noch am Baum hingen. Charakteristisch und als Erkennungsmerkmale gut geeignet sind die fassförmigen Fruchtform und der Stiel, der oft knopfig verdickt ist und einen Fleischwulst hat, wie auf dem Bild gut ersichtlich ist. |
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Termine zum vormerken und planen:
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Mitgliedsbeitrag Um das leidige Thema der Kostensteigerungen kommen auch wir nicht herum. Nachdem der Ulmer-Verlag den Preis für die Monatszeitschrift OBST UND GARTEN nach oben korrigiert hat, ist es auch uns nicht mehr möglich, mit den jahrelang geltenden 35€ auszukommen. Wir werden deshalb ab 2012 den Mitgliedsbeitrag auf 38€ / Jahr erhöhen. |
... Fortsetzung s'Ledschd