22. AusgabeGrundbesitzer haben es schwer in Deutschland. Jährlich erheben die Gemeinden Grundsteuer, als nächstes kommt die Berufsgenossenschaft mit ihrem stark gestiegenen Beitrag und bei der Pflege werden die Vorschriften immer strikter. Letztlich wird man von vielen dann noch als Kapitalist betrachtet. Die Realität sieht so aus, dass man zwar löhnt, aber - im Verhältnis zum Aufwand – keinen nennenswerten Ertrag erwirtschaften kann. Außer Spesen nichts gewesen. Wenn man das Pech hat, sein Grundstück in der Nähe der Wohnbebauung zu haben, stellt man sein Stückle auch noch unfreiwillig als Hundeklo zur Verfügung. Allein die Fahrt zu seinem Grundstück kann unerwartet große Schwierigkeiten bereiten, sieht man sich einen Horde Radfahrer beim Training gegenüber oder einer Familie beim Spaziergang. Plötzlich ist ein gesperrter Wirtschaftsweg eine Sportarena oder ein Auslauf für Kleinkinder. Der dezente Hinweis „Frei für Landwirtschaft“ wird überhaupt nicht wahrgenommen.
Wer Grundbesitz hat, der wird permanent zur Kasse gebeten und abkassiert, ganz egal wie hart er ihn sich erarbeitet hat. Wer sein Geld aber mit vollen Händen in den Konsum pumpt und jedes Freizeitangebot wahrnehmen kann, der wird als modern und fortschrittlich angesehen. Nicht umsonst muss der Staat mit Anreizen wie Riester dafür sorgen, dass viele Menschen Vorsorge treffen für ihr Alter. Unsere Naturlandschaft wird am wenigsten von jenen gepflegt, die sie zum Joggen, Nordic Working oder Radfahren nutzen. Als vor Jahren einer auf die Idee kam, sich die Erlaubnis für einen organisierten Volkslauf finanziell honorieren zu lassen, ging ein Schrei der Empörung durch ganz Deutschland. So sehr sind wir damit verwachsen, fremde Grundstücke kostenlos mitzubenutzen. Selbstverständlich hat zu guter Letzt der Besitzer des Grundstücks die Pflicht, den Unrat anderer zu beseitigen oder Fiffi`s Haufen zu kompostieren. So ist eben alles geregelt in Deutschland.![]() |
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| Bild: Manfred Ruf |
Offener Lehrgarten in Kenzingen
Nach längerer Pause öffnen wir wieder unseren Lehrgarten zur Besichtigung. Hierzu möchte ich besonders die Fachwarte begrüßen, es wäre schön, wenn sich viele „Ehemalige“ einfinden würden, um die Entwicklung des Lehrgartens einmal zu betrachten, und natürlich auch, um sich wieder einmal zu sehen. Es hat sich einiges getan in den letzten Monaten. Zu diesem Ereignis möchten wir uns natürlich von unserer besten Seite zeigen und den Garten entsprechend herrichten. Dazu planen wir zwei Arbeitseinsätze, am Dienstag, den 05. und am Freitag, dem 08.Mai (vor dem Stammtisch), jeweils um 17.00 Uhr. Hierzu bitten wir alle Fachwarte und Vereinsmitglieder um rege Beteiligung, wenn Werkzeuge wie Hacken, Freischneider usw. mitgebracht werden können - umso besser. Unser offener Garten findet dann am darauf folgenden Sonntag, dem 10.Mai (Muttertag) ab 10.00 Uhr statt. Drückt alle ganz fest die Daumen, damit das Wetter besser wird als beim letzten Mal.
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| Bild: Manfred Ruf |
Die Zauneidechse sonnt sich auf den von der Sonne angewärmten Betonsteinen.
| 05. Mai 2009 (Dienstag) ab 17.00 Uhr | Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder im Lehrgarten in Kenzingen, bitte Werkzeug mitbringen ( mehrere Freischneider mit Faden ) |
| 08. Mai 2009 (Freiag) ab 17 Uhr | Arbeitseinsatz der Vereinsmitglieder, Herrichten des Lehrgartens für den „Tag der offenen Tür“, ab 18.00 Uhr Beratung für Interessierte sowie später am Abend Stammtisch |
| 10. Mai 2009 (Sonntag) 10 - 18 Uhr | „Offener Lehrgarten“ in Kenzingen für Vereinsmitglieder und alle Interessierten |
| 05. Juni 2009 (Freitag) ab 18 Uhr | Beratung für Interessierte sowie Stammtisch für Vereinsmitglieder |
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| Bild: Manfred Ruf |
Die Pfirsichblüte in unserem Lehrgarten, abgelichtet von M. Ruf
Es grüßt euch herzlich