21. AusgabeDer März steht für Aufbruch. Endlich geht es dem Frühling entgegen. Nach diesem langen Winter sehnt sich jeder nach Sonne, Wärme und draussensein. Viele von uns sind wirtschaftlich zu Einschränkungen gezwungen, sei es durch Kurzarbeit, Jobverlust oder Streichung/Kürzung von bisherigen finanziellen Einkünften. Kaum einer, der von sich behaupten kann, es geht aufwärts. Jetzt ist haushalten und kürzer treten angesagt, die vorhandenen Ressourcen müssen richtig eingesetzt werden. Ob das immer mit einem spürbaren Verzicht einhergehen muss, ist eine andere Frage. Aber jedem von uns schwant, das die Zeiten nicht mehr so sorglos und unbeschwert werden, wie sie vielleicht einmal waren. Dabei müssen wir mit unserem Geld auskommen und können nicht immer neue Schulden machen wie unser Staat. Was also tun? Mit verbissener Miene und negativer Denke durch die Gegend laufen? Die deutsche Krankheit –das Jammern- pflegen? Es scheint dass wir uns in Deutschland zwischen Hoffen und Bangen bewegen- und dabei vergessen, dass wir vieles tun können, um Krisen gut zu meistern. Dazu muss man aktiv sein und seinen eigenen Weg finden. Zum Beispiel kann in guten Zeiten eine Rücklage für schlechte Zeiten angelegt werden. Das fordert der Staat zwar von uns, ist aber selbst bei sprudelnden Steuergeldern nicht dazu in der Lage. Weiterhin können wir uns in Konsumverzicht üben, das ist so ziemlich das Schlimmste, was wir dem Staat antun können. Bei verringerten Steuereinnahmen kriegt er gar nichts mehr bewältigt, es reicht ja so vorne und hinten nicht.
In der Krise gilt der Grundsatz, dass jeder sich selbst der Nächste ist.
Aktiv können wir Fachwarte/Innen beispielsweise im Obst- und Gemüseanbau werden, schließlich haben wir das lange genug gelernt. Wer, wenn nicht wir sind in der Lage, unsere Lebensmittel zum großen Teil selber zu erzeugen, und dazu in bester Qualität. Es spart nicht nur Geld, sondern bereitet auch große Freude, ein Stück weit autark zu sein. Lasst euch nichts einreden, probiert es aus! Andere träumen davon, ein Stück Land bewirtschaften zu können. Wir haben in Südbaden sogar noch das passende Klima dazu.
Ende des Fachwartkurses
Der dritte Fachwartkurs im Landkreis Emmendingen nähert sich dem Ende, am Samstag, dem 07. März findet um 13.30 Uhr die Abschlussprüfung auf der Hochburg statt. Im Anschluss werden die Urkunden und Ausweise überreicht, bevor es dann zum gemütlichen Ausklang in den Gewölbekeller geht. Auch wir Ausbilder sind dann froh, wenn alles geklappt hat, die Teilnehmer des Kurses schöne Erinnerungen mitnehmen und das Gelernte auch umsetzen können. Ich vergleiche das immer mit dem Führerschein, man beherrscht zwar die Grundlagen, kann aber eigentlich noch nicht routiniert fahren. Jetzt ist also Übung angesagt, was theoretisch beherrscht wird, ist durch praktische Übung zu verfestigen. Wir vom Kreisverband werden euch dabei nicht im Regen stehen lassen, sondern bauen weiter darauf, dass wir im Kontakt bleiben. Am einfachsten geht das, in dem ihr Mitglied im KOGL werdet. Viele von euch haben diesen Schritt bereits vollzogen, was mich sehr freut.
Ich wünsche euch bei der Prüfung, dass ihr die richtigen Antworten ankreuzt und auch im mündlichen Teil in der Lage seid, auf unsere Fragen die passenden Argumente zu liefern. So wie ich jeden einzelnen von euch kenne, wird es da keine Probleme geben. Glück auf!![]() |
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| Bild: Manfred Ruf |
Diese Süßkirsche im Kenzinger Hummelberg kommt ein wenig strubbelig daher. Sie hat noch nie einen fachgerechten Schnitt erhalten. Für die Fachwarte dürfte dies aber kein Problem darstellen, auch nicht im belaubten Zustand. Oder doch??
Dieses Jahr findet am 14.März der vom Landratsamt initiierte Landschaftserhaltungstag in Sasbach statt. Da geht es nicht ohne Fachwarte, weil es unter anderem auch Streuobstbäume zu pflegen gibt. Das ist unsere Domäne. Nachdem wir schon beim letzten Mal im Simonswäldertal eine der größten Teilnehmergruppen stellten, möchten wir auch in Sasbach stark vertreten sein. Da wir diesen Schnitt gleichzeitig als Weiterbildung für die Fachwarte betrachten und selbstverständlich auch im Ausweis als solche dokumentieren, rechnen wir schon mit einer größeren Teilnehmerzahl. Für dieses Ereignis solltet ihr den ganzen Tag einplanen. Wir treffen uns am 14.März um 9.00 Uhr auf dem großen Parkplatz am alten Zollamt in Sasbach, Nähe Gasthaus Limberg. Dann ist Begrüßung und Einteilung der Gruppen bevor es bis 12.00 Uhr zum arbeiten geht. Mittagspause ist eine Stunde, danach wird weiter gearbeitet bis 16.00 Uhr. Anschließend ist gemeinsames Essen – die Gemeinde Sasbach lädt ein- und gemütlicher Ausklang.
| 06.März 2009 (Freitag) ab 18.00 Uhr | Beratung für Interessierte sowie Stammtisch für Vereinsmitglieder im Lehrgarten |
| 07.März 2009 (Samstag) um 13.30 Uhr | Fachwarteprüfung auf der Hochburg, anschließend Urkundenübergabe und Verabschiedung in einem ansprechenden Rahmen |
| 14.03.2009 (Samstag) | Weiterbildung für Fachwarte im Rahmen des Landschaftserhaltungstag in Sasbach (Thema: Sanierungsschnitt am Hochstamm) – bitte Ausweise mitbringen zur Dokumentierung - mehr Information zum Treffpunkt später hier auf der Homepage |
| 21.03.2009 (Samstag) von 9.00 bis 12.00 Uhr | Schnittkurs für die Bevölkerung in Simonswald |
| 23.03.2009 (Montag) um 20.00 Uhr | Mitgliederversammlung des KOGL im Gasthaus Sonne in Malterdingen |
| 03.04.2009 (Freitag) ab 18.00 Uhr |
Beratung für Interessierte im Lehrgarten sowie Stammtisch der Vereinsmitglieder |
Eine große Flurbereinigung mit gewaltigen Erdbewegungen wurde am Kenzinger Hummelberg vor 25 Jahren durchgeführt. Heute ist dieses Gebiet besonders im Winter für tolle Spaziergänge geeignet. Die Aussicht reicht bei klarem Wetter bis zu den Vogesen. Winterwetter ist allerdings für Kenzingen gar nicht typisch. Eine Schneeauflage Mitte Februar gibt es hier selten. In dieser Landschaft macht das Reben schneiden Spaß.
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| Bild: Manfred Ruf |
Es grüßt euch herzlich